Februar 03, 2016

Schnipsel im Januar '16

Gemeinschaften nutzen zur Selbstbeschreibung die Mystik. In Deutschland erfüllt der Moralismus diese Aufgabe. Das beschreibende der Mystik wird in das wertende des Moralismus gewandelt.


Die Wirklichkeit ist schlau, sie zeigt uns die Wege. Verschleierte Wirklichkeiten, so wie sie durch die Propaganda entstehen, zeigt Irrwege. Der Schlüssel liegt also im Erkennen der Wirklichkeit. Spätestens wenn man bemerkt, dass man sich auf einem Irrweg befindet, wird klar, das die Wirklichkeit eine andere ist, als die die wahr genommen wurde.


Die Flüchtlinge die jetzt kommen sind auch nicht das Problem, doch deren entwurzelte Nachkommen werden es sein, weder hier noch dort zugehörig. Siehe Frankreich und UK.


Was in TV-Talk-Runden gesagt wird, wird als Wirkung auf den Zuschauer sowieso überschätzt. Die Bilder sind entscheidender.


Science-Fiction habe ich noch nie ernst genommen. Nette Unterhaltung, mehr ist das nicht. Allerdings dachte ich dies auch mal von Krimis, bis ich den ersten Dürrenmatt las. Und dann, über Umwege, wurde ich Fan von Friedrich Glauser und Andrew Vachss.


Ob der Streit um die Flüchtlingspolitik eskaliert? Das ist schon längst passiert, die Ebene des Diskurses und der politischen Diskussion ist verlassen worden und wir befinden uns nun mehr auf der Ebene des Kampfes. Universalisten, wie Merkel eine zu sein scheint, geben die vom Nationalstaat geschützten Räume der Freiheit auf, dehnen diesen Raum zuerst bis auf Europa, dann weiter aus, geben damit aber letztlich die Freiheit preis. Sie universalisieren sie, ohne eine Vorstellung davon zu haben, wie Räume der Freiheit geschützt werden können. Denn nur in geschützten Räumen ist ein Diskurs möglich, lösen sich geschützte Räume auf, oder werden sie überdehnt, entwickelt sich ein Kampf um den Raum. Die Eskalation ist dann der Wechsel vom Diskurs zum Kampf.


Ich kann nicht »Mussorgski« hören, oder nur den Namen lesen, ohne an »Emerson, Lake and Palmer« zu denken.


Der Streit um die AfD zeigt deutlich, wie dumm die von linksgrünen Gesellschaftsgestaltern angestrebte Konsultative ist.


Ein Witz, gefunden im »Mohamed« von Hamed Abdel-Samad:
Ein Metzger aus Bayern kommt in den Himmel. Petrus stoppt ihn an der Pforte und durchsucht seine Tasche. Er entdeckt darin eine große Weißwurst und fragt erstaunt, was dieses Ding sein soll. »Das ist meine Nahrung, ich kann ohne nicht leben«, antwortet der Bayer. Petrus verweigert ihm so lange den Eintritt, bis er in Erfahrung gebracht habe, was das sei. Der Himmelspförtner fragt Jesus, ob er dieses längliche Zeug indentifizieren könne. »Nein, Petrus, frag doch meine Mutter, sie war häufiger auf dem Markt als ich und kennt sich mit Nahrungsmitteln besser aus«. Petrus fragt Maria, ob sie dieses Ding kenne. Die Mutter Gottes nimmt die Wurst in die Hand und tastet sie vorsichtig ab. »Gesehen habe ich so etwas noch nie, aber irgendwie fühlt es sich an wie der Heilige Geist«, sagt Maria.
Sich selbst auf die Schippe zu nehmen, ja sogar den eigenen Glauben, ist für Hamed Abdel-Samad, als er noch muslimisch-fundamentalistisch dachte und fühlte, unvorstellbar gewesen.


Journalismus ist konträr zu Kunst. Der Journalist beobachtet das Publikum, er macht sich Gedanken darüber, wie er was wie dem Publikum sagen kann. In der Kunst ist es umgekehrt, der Künstler wird vom Publikum beobachtet. Es macht sich die Gedanken darüber, was der Künstler sagt.


Wer assoziiert EU mit Heimat? Menschen die in ideologischen Konstrukten eine Heimat finden!


Die EU kann nur als Imperium überleben, dafür fehlen aber die Voraussetzungen.


Wer es noch nicht bemerkt hat: Die Linken befinden sich im bewaffneten Kampf. Autos brennen, es wird geschossen und geprügelt.


Demokratie lebt vom Streit, nicht vom Konsens. Im Konsens bildet sich nur Mitläufertum aus.


Die Auseinandersetzungen um die Flüchtlinge heute wären nur halb so unterirdisch, hätte nicht eine Schweigespirale frühere Dispute unterdrückt.


Klappentext im neuen Buch »Deutschland in der Pubertät«:
„Westdeutschland blickt heute auf etwas, was die Ostdeutschen schon lange erleben. Die Ostdeutsche Identität »DDRler« löste sich nach dem Ende des Ost-West-Konflikts mit der Wiedervereinigung schnell auf, sie wurde sowieso als überwiegend künstlich und verordnet angesehen. Ähnliche Prozesse stehen dem Westdeutschen bevor und diese sind nicht darauf vorbereitet, weil die Identitätsfrage in der Nachkriegszeit entweder von Pädagogisierungen geprägt war, oder gänzlich ausgeblendet wurde. Deutschland befindet sich somit im Zustand eines Pubertierenden, der gerade auch noch Weise geworden ist. So wie der Ostdeutsche mit dem Verlust seiner kulturellen Heimat zu kämpfen hatte oder hat, so wird dies auch der Westdeutsche tun müssen, teilweise geschieht es schon. Die Westbindung lockert sich und die europäische Einigung in der Form wie sie betrieben wurde, steht ebenfalls immer mehr zur Disposition. Beides sind aber die Stabilisatoren der Westdeutschen Identität, nicht nur der Gesellschaft, sondern bis ins individuelle Selbstbild hinein.
Sind wir also wirklich die die wir zu sein vorgeben? Diesen Fragen wird in diesem Buch in meist erzählerischer Form, in verschiedenen Episoden, nach gegangen.“


Merkels Bürgerforen sind so scheindemokratische Veranstaltungen, die ganz dem Drehbuch des WBGU-Gutachtens folgen.


Seyran Ates: „Die Klicks für Kinderpornos sind in der islamischen Welt besonders hoch.“


Es ist eine Illusion, zu glauben, Universalismus könnte als, egal welche Werte damit verbunden sind, als Basis einer Gemeinschaft gelten.
Universalismus geht immer mit Missionierung und/oder Konfrontation einher.


Vor Weihnachten machte ich mich auf, ein Resümee über meine Entwicklung als Skeptiker in der Klima- und Energiedebatte zu ziehen, und begann Texte von mir unter dem Titel »Im Bann der Skeptiker« zusammen zu stellen. Es sollte eine Bilanz des Denkens in dieser Kategorie werden, vom Zweifler an der Klimawissenschaft hin zum Kritiker des Ökologismus. Eigentlich war die Zusammenstellung der Texte fertig, alles Artikel die in den letzten Jahren auf Glitzerwasser, unter anderem, erschienen sind, und auch meine Erkenntnisschritte nachvollziehbar machen sollten. Nun wollte ich an die Korrektur gehen, eine Einleitung oder Vorwort schreiben, ein Nachwort als Ausblick in die Zukunft. Daran ist dann dieses Projekt gescheitert.
Ich habe das Projekt »Im Bann der Skeptiker« wieder verworfen, bin letztlich daran gescheitert, kein Vorwort hin bekommen zu haben. Ich hätte die Textauswahl unter einer anderen Überschrift ordnen müssen. Doch die Arbeit an diesem Projekt hat mir geholfen und verdeutlicht wie weit ich mich innerlich bereits von der »Skeptiker-Alarmisten-Auseinandersetzung« in der Klimawandelfrage entfernt habe. So weit, dass es mir geradezu ekelhaft erschien, ein Vorwort dazu zu schreiben.


Vielleicht ist die Diskussionskultur heute eben so miserabel, weil alles was gesagt und gedeutet wird, zum Grundsätzlichen aufgeblasen wird; anstatt mit einer gewissen Gelassenheit die Gedanken einfach laufen zu lassen, um zu sehen, was dabei raus kommt.


Für Bentham gibt es nur zwei anthropologische Grundkonstanten: Das Streben nach Freude, sowie die Vermeidung von Schmerz. Das Nützliche sollten wir also nicht nach praktischen zählbaren Fakten bewerten, sondern danach, ob es uns Freude bereitet.


„Ich hab kalte Füsse, darf ich unter deine Decke kommen?“ Ich habe ihr eine Heizdecke gekauft und nun endlich meine Ruhe.


Sowohl in der Kultur als auch in der Zivilisation ist Disziplin notwendig, wie die Akzeptanz einer definierten als auch undefinierten Werteordnung.


Praktisch die ganze Nachkriegszeit haben sich die Deutschen darauf verständigt, so zu tun, als ob sie so seien wie sie gerne sein möchten. Das »sein möchten« führte zur Verblendung über das sein. Der Widerspruch von sein und sollen wurde aufgelöst, in dem sich die Deutschen so wahr nahmen wie sie glaubten sein zu sollen. Allerdings nicht in irgendeiner Form von Fremdbestimmung anderer, sondern durch den Verlust von vorher gängigen identitätsstiftenden Mythen. Wie sie seinen möchten hat sich zwar geändert, je nach dem welches Bild gerade mehrheitlich opportun erschien, nicht aber, immer so zu tun, als wäre das Wunschbild Wirklichkeit.
Eine Bottom-up-Bewegung, beginnend mit sowas wie Heimatkunde, könnte wieder eine realistisches Selbstbild hervor bringen. Ein deskriptives, in all seinen Widersprüchen. Die großen Dichter und Denker, die Feldherren und Könige, die großen Ideale, lieber mal beiseite lassen, sie gaukeln uns immer nur was vor, was allzu oft bereitwillig als eigene Identität angenommen wird.


Neidisch blickt man in Sachsen immer nach Bayern, denen es gelang ihre Eigenständigkeit zu bewahren, zumindest scheinbar.


Es geht um den Kampf um Vorherrschaft in einem Multikulti-Gebilde. Hass gegenüber dem Anderen ist dann automatisch. Wenn sich heute wieder Hass in der Gesellschaft entwickelt, ist das ein Ergebnis der Willkommenskultur. Der Bogen wurde überspannt.


Das Elend begann, als die Deutschen auf ihr identitätsstiftendes Massensymbol der DMark verzichteten. Nun müssen bald wieder die Gebrüder Grimm herhalten, vielleicht auch der Simplizissimus, um den Deutschen wieder so was wie eine eigene Identität zu geben. Eine ähnliche Sinnsuche hatten wir schon mal, im 19. Jahrhundert, damals bekamen Mittelalteropern große Konjunktur.
Und ich, wenn ich versuche den Geist der deutschen Identität zu fühlen, dann gehe ich in romanische Kirchen oder Burgen. Manchmal auch in Technik- oder Naturkundemuseen, oder einfach in den Wald.


Bis zur sogenannten Babylonischen Gefangenschaft war in den Schriften der Juden immer wieder von anderen Göttern oder Geistern die Rede. Auch Archäologen konnten die entsprechenden Hinweise finden, dass der Monotheismus doch zumindest partiell in Frage gestellt wurde. Nach der Verschleppung der Schriftgelehrten nach Babylon, beziehungsweise nach deren Rückkehr, findet sich allerdings kein Hinweis mehr, dass die Gläubigen noch nebenbei anderen Göttern huldigten. Das muss was bedeuten, wie sich Religion verändert, wenn sie den Ort ihrer Entstehung verlässt und abstrakt wird.
Vergleichbare Entwicklung auch im Islam. Erst in Jerusalem, mit dem Bau der Moschee, wurde Mohamed als Religionsstifter anerkannt, vorher hatte er mehr politische und machtpolitische Bedeutung. Ebenso beim Christentum, erst in der Fremde, in Rom und bei den Heidenchristen wurde es eine eigene Lehre, losgelöst von den Ursprüngen.


Das Denken von der Zukunft als Katastrophe überwindet die ideologischen Grenzen. Bislang konnten es die Grünen weitestgehend für sich beanspruchen. Klimakatastrophe, das Ende der Welt wie wir sie kannten, wurde schon in den siebziger Jahren mit dem »Stummen Frühling« ausgerufen. Es folgten weitere apokalyptische Warnungen wegen der Kernkraft, dem Waldsterben, dem Ende der Ressourcen, Peack Oil usw.. Den neuen Rechten ist dieses Denken sehr vertraut, nur sind die Katastrophen andere: Verlust von Identität, Heimat, Tradition und Wohlstand.
Mit viel Mühe, mit pseudowissenschaftlichen Brimborium, haben die Grünen Hinweise auf die von ihnen vermuteten Katastrophen gefunden, und werden mit Hilfe der Medien seit Jahrzehnten nicht müde die Bevölkerung zu belehren. Die neuen Rechten haben es da einfacher, die Vorboten der von ihnen propagierten kommenden Katastrophen sind schon da, deutlich erkennbar im Flüchtlingszustrom, Verlust der Rechtsstaatlichkeit und der Aufgabe von Identitäten. Jeder kann es sehen und spüren, ganz im Gegensatz zu den Katastrophen der Grünen, die erst durch umständliche Erklärungsversuche deutlich werden. Und das auch nur als Imagenation.


Die AfD wird auf lange Sicht scheitern. Nicht wegen irgendwelcher radikaler Tendenzen oder wegen unterstellter rechter, gar rechtsextremer Vorwürfe, nein, sie werden scheitern an ihrer Spießigkeit.


Der moralische Imperativ kommt in Gestalt eines moralischen Imperialismus deutschlinksgrüner Prägung daher.


Weihnachten ist wie Amerika.


Ist der Liberalismus nicht tief im Selbstverständnis des Volkes verankert, dann sollte sich ein Volk einen König zu wählen, an dessen Beispiel und dessen Verhalten es sich orientieren kann.


1972 gilt als großes Gedenkjahr unter den erweckten grünen Reaktionären. Es wurde Reaktion mit Vision verknüpft.

Kommentare :

  1. @Quentin

    Das mit Bayern ist ganz einfach. Bayern ist das einzige Bundesland, das den Länderfinanzausgleich konstruktiv genutzt hat und vom Nettoempfänger zum Nettozahler wurde. Das gelang durch bauernschlaue kluge Politik die sich auf Bayern konzentriert hat. Deshalb sind die Bayern auch selbstbewusster als andere Bundesländer. Den Bayern ist es egal was andere Bundesländer über sie denken, weil sie genau wissen, dass sie etwas geleistet haben was die anderen nicht schafften. man sieht ja auch in der Flüchtlingspolitik, dass die anderen Parteien auf die Realpolitik der CSU einschwenken, auch wenn sie sich erst darüber lustig gemacht haben.

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  2. @Quentin

    Was man nicht vergessen sollte, dass die Linke in unserer Presse und von Intellektuellen verklärt wird.
    Die Linke hat in den 60iger und 70iger Jahren Verbrecher und Terroristen unterstützt sowie das Unrechtsregime der DDR verniedlicht und unterstützt.
    Einen größeren Irrtum kann wohl kaum eine Ideologie, Bewegung oder Partei für sich verbuchen. Genau deshalb ist für die Linken diese Anti-Rechts Rhetorik so wichtig, weil sie damit die Selbstlüge aufrechterhalten, dass linke Rezepte in der realen Welt besser funktionieren würden und linke Ideale moralisch überlegen wären.
    Das ist nicht der Fall. Linke Ideal hören sich zwar schön an, funktionieren aber nicht wie man in der realen Welt empirisch belegen kann. Die Ideale des Liberalismus aber, Marktwirtschaft und soziale Absicherung funktionieren in der realen Welt des Nationalstaats wie man empirisch belegen kann.
    Die AfD ist eine Partei die im Grunde wohl kaum jemand will. Aber sie vertritt Meinungen die in ganz Europa diskutiert werden. In Deutschland werden diese Meinungen als rechtsradikal ausgegrenzt , in anderen Ländern wie Holland oder Tschechien kommt das offen auf den Tisch und niemand klassifiziert das als rechts-radikal. Es ist diese Ausgrenzung von Meinungen die der AfD die Stimmen bringt. Das ist auch gut so, denn Meinungen gehören in einer Demokratie diskutiert und nicht ausgegrenzt.
    Im Grunde haben Linke und Grüne ein mangelhaftes Demokratieverständnis. Die wollen ja auch direkte Demokratie nur wenn das Volk vermeintlich ihre Meinung vertritt. In der Flüchtlingskrise kommen sie nicht auf die Idee eine Volksabstimmung zu machen. Das ist schon entlarvend.

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  3. @ Günter,

    Die Verklärung der Linken, wie die Dämonisierung von bürgerlich-konservativen Haltungen auf der anderen Seite, die nun als rechtsradikal bezeichnet werden, ist schon auffällig. Die Meinungen die in der AfD diskutiert werden, stehen meist noch weit weg von denen die andere Länder besprechen. Nicht umsonst versucht die AfD sich von Leuten wie LePen oder Wilders zu distanzieren, obwohl schon Mehrheitlich eine gewisse Sympathie für deren Positionen zu erkennen ist. Natürlich nicht offiziell. Möglicherweise ist es auch mehr eine Bewunderung deren Erfolgs, also dass die Personen mehr als die Inhalte betrachtet werden.
    Die AfD ist heute notwendig geworden, damit der Diskurs um Themen, Lösungen, ja auch um Weltsichten, nicht zu einem Einheitsbrei verkommt. Was aber noch geschehen muss, die AfD muss eine schlüssige Zukunftsvision vorlegen, eine beschriebene Idee wie unsere Gesellschaft auszusehen hat. Dies ist noch sehr rudimentär entwickelt. Momentan sind sie eher reaktionär in dem Sinne, dass sie die bewährten Betrachtungsperspektiven des bürgerlich-liberalen Lagers einnehmen. Also das was von Liberalen und Konservativen preis gegeben wurde, weil die glaubten, einem links-grünen Zeitgeist hinterher hecheln zu müssen.
    Ich habe von Spießigkeit gesprochen, und das ist es auch tatsächlich, was mich daran hindert mit der Partei mehr zu sympathisieren. Auf der anderen Seite sind es aber solche Leute, die mir meine Freiheit geben, eben weil sie den Diskurs erhalten. Lange Rede kurzer Sinn: Herzblut entwickelt sich bei mir in meinem Verhältnis zur AfD nicht. Aber sie werden zur Korrektur zur Zeit dringend gebraucht, weshalb ich sie auch wählen werde.

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    1. @Quentin Quencher, da ist sicher was dran, dass man bürgerlich-konservative Ansichten gerne mal als rechts oder rechtsradikal bezeichnet. Ich habe mit den Jahren gelernt, dass solche Einstufungen eigentlich nichts über Haltungen oder Parteien aussagen, sondern letztlich über denjenigen, der diese Einstufung vornimmt. Wer die CDU beispielsweise als rechts ansieht, der sagt etwas über seinen eigenen Standpunkt aus. Genauso, wenn jemand die CDU als links-grün verseucht bezeichnet oder die FDP als sozialdemokratische Partei ansieht.

      AfD und Zukunftsversionen. Die würden mich auch mal interessieren. ^^

      Achja, wenn ich mal groß bin, möchte ich auch Spießer werden. :)

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    2. @ S.Hader

      Die AfD arbeitet an Zukunftsversionen. In zwei Reden die ich von Marc Jongen hörte, einmal in Wendlingen und einmal in Reutlingen, war schon einiges erkennbar. Restauration von ehemals bewährten spielt ein Rolle, mitunter scheuen sie sich nicht auch Reaktionär zu benutzen. Also als Reaktion auf etwas, was schief läuft. In seinem Cicero-Beitrag schrieb Jongen:

      „Die Alternative für Deutschland wird aber nur dann dauerhaft Erfolg haben, wenn sie eine positive Zukunftsvision für Deutschland und für Europa zu entwerfen vermag. In einer Zeit der permanenten Verdampfung alles „Ständischen und Stehenden“ steht dem konservativen politischen Temperament nur noch eine „konservative Avantgarde“ als starke Positionierung offen:

      Wo Bewahrenswertes noch lebendig ist, muss es gegen das weitere Fortschreiten der Korruption verteidigt werden. Wo aber der Amoklauf der Moderne sein „Krise“ genanntes Zerstörungswerk schon vollendet hat, müssen tradierungswürdige Zustände neu geschaffen werden. Eine Schlüsselrolle werden dabei unsere Landessprache und die Familie spielen. Beides sind essenzielle Bausteine der Kulturtradierung, ohne die aus dem „Wirtschaftsstandort Deutschland“ das zweite Wort schon bald zu streichen sein wird.“


      Ich weiß, es fällt dem linken Mainstream, und denjenigen die die damit verbundenen moralischen Gebote als universell ansehen, recht schwer sich auf so eine Denke einzulassen. Doch ich bin überzeugt, dass diese Restauration, oder die Ideen einer konservativen Avantgarde, den Weg über die Identitätsbeschreibung gehen werden. Der Geist war schon lange aus der Flasche, ich habe es schon in »Der Wald, die Deutschen und die DMark« angedeutet. Die Flüchtlingskrise und das Versagen der Eliten hat die Flasche nun ganz zerdeppert. Wir werden in den nächsten Jahren interessante Dispute erleben, falls der linke Mainstream sich darauf einlässt und nicht mit ad hominem Angriffen eine Entscheidung im Kampf haben will, die auf die Vernichtung des Gegners abzielt.

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    3. Prinzipiell finde ich die Idee der konservativen Avantgarde äußerst interessant. Es wäre das Gegenteil von einem puristischen Konservatismus, der glaubt die Zeit wieder zurückdrehen zu können. Mal am Beispiel Ehe gezeigt. Man kann sagen, die Ehe zwischen Mann und Frau ist erhaltenswert und alle anderen Konstellationen sind zu bekämpfen. Man kann aber auch sagen, erweitern wir das Konzept der Ehe und sehen Paarbeziehungen als stabile Verbindung aus staatlicher Sicht als schützens- und erhaltenswert an. Das würde moderne Entwicklungen und Wünsche der Menschen berücksichtigen und sie nicht ausschließen. Leider haben aber viele Konservative genau damit ihre Probleme und wollen lieber Puristen sein (und bekämpfen jede Vermischung mit etwas "fremden").

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    4. Bayern ist das beste Beispiel, dass sie falsch liegen. Es hat sich selbst modernisiert, ist vom Nettoempfänger zum Nettozahler geworden.
      Hat sich technisch und in der Bildung an die Spitze gesetzt und Deutschland als ganzes nach vorne gebracht. Laptop und Lederhose.
      Auch jetzt wieder ist Seehofer in der Lage sich auf die illegale Einwanderung einzustellen statt die gestrige Politik von Links, Grün und SPD zu machen. Bayern war immer konservative Avantgarde. Es sind nur die Neider aus dem anderen Lager die das immer schlecht reden und belächlich wie zum Beispiel Bremen die sich mit ihrer linken Regierung seit 70 Jahren durchfüttern lassen und im Grunde ein 70igjähriger Misserfolg wirtschaftlich und bildungspolitisch sind. Die reden sich dann aber ein eine linke Avantgarde zu sein und intellektuell zu sein.

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    5. Hallo Herr Heß, ich habe nicht geschrieben, dass ich Bayern oder die CSU voller puristischer Konservative sehe. Wenn es um den Konservatismus geht, dann existieren viele verschiedene Strömungen und Richtungen, es lohnt sich deshalb genauer hinzusehen. Manchmal betreiben auch linke Parteien eine sehr konservative Politik, die auf Besitzstandswahrung von Privilegien ausgerichtet ist.

      In puncto Bildung, Hochschulen, Forschung, z.T. Infrastruktur und Wirtschaftsförderung hat die CSU eine Politik gemacht, die ich durchaus als progressiv und Avantgarde anerkennen kann. In anderen Punkten wie die fehlende Bereitschaft ein Einwanderungsgesetz zu gestalten, oder die Ehe oder am Ehegattensplitting festzuhalten ist die CSU in meinen Augen zu puristisch und möchte nur einen alten Zustand konservieren. Es findet keine Anpassung an heutige Verhältnisse statt.

      Ich wüsste übrigens nicht, wo ich was "schlechtgeredet" habe. Zu einer Analyse gehört sowohl eine kritische Betrachtung, wie auch die Anerkennung von erbrachten Leistungen.

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    6. Lieber Herr Hader,

      sie schrieben:

      „Leider haben aber viele Konservative genau damit ihre Probleme und wollen lieber Puristen sein (und bekämpfen jede Vermischung mit etwas "fremden").“

      Sie haben wie immer kein Argument gebracht, sondern einfach eine allgemeine Unterstellung. Das ist ihr Stil.
      Ich habe ihre Aussage mit einem konkreten Beispiel widerlegt, wie es sich gehört. Konservative sind genauso Avantgarde wie die Linken und Grünen. Das zeigt mein Beispiel.

      Wo die Rot-Grünen konkret Avantgarde sind, zeigt dieses Beispiel auf ScienceFiles:

      http://sciencefiles.org/2016/02/13/rot-gruene-meinungsfreiheit-willst-du-nicht-meiner-meinung-sein/

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    7. Sehr geehrter Herr Heß, ich habe hier meine Meinung kundgetan, dass beim Thema Ehe viele Konservative eine recht puristische Haltung haben. Das ist mein ganz persönlicher Eindruck. Damit kann ich richtig oder falsch liegen. Genauso wie sie mit ihrer Aussage "Konservative sind genauso Avantgarde wie die Linken und Grünen." richtig oder falsch liegen können. Ich finde deshalb die Diskussion nicht zielführend, wenn man zu einer Meinungsäußerung sagt, das sei in Wirklichkeit eine Unterstellung.

      Im übrigen, aus meiner Sicht kann man eine politischen Grundströmung nicht perse der Avantgarde zurechnen, weder rechts, konservativ, Mitte, links, Öko usw. Man muss da schon differenzieren, um welche Aspekte und Einzelströmungen es geht. Das habe ich in meinem vorangegangenen Posting von heute Vormittag dargelegt.

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  4. @ Günter, Nachtrag

    Arnulf Baring wirft im TheEuropean genau die Fragen auf, denen ich auch nach gehe:
    http://www.theeuropean.de/arnulf-baring/10707-was-ist-eigentlich-deutsch
    Zum Vergleich:
    http://www.bod.de/buch/quentin-quencher/deutschland-in-der-pubertaet/9783739233772.html

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  5. @Quentin

    ich finde deine Kategorisierung als Spießer nicht richtig. Ein Spießer ist ja ja jemand der sich sklavisch an die Norm hält. Die Spießer sind also der Mainstream. Die Grünen, die Linken, die Sozis, die CDUler und die Moralisten die in den Medien und in den Talkshows den Ton angeben und ihre Mitmenschen in Schubladen stecken. Jemand der für die AfD auf die Straße geht heutzutage ist kein Spießer, sondern ein mutiger Demokrat der für seine Meinung Nachteile und Häme in Kauf nimmt.

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  6. @ Günter,

    ja, du hast recht, es ist der falsche Begriff.

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  7. Es ist ja durchaus interessant. Im Grunde sind die Linken und die Grünen die Spießer geworden die sie immer kritisierten.
    Was ist die moralische Überheblichkeit und die Ausgrenzung von Meinungen in den Talkshows anderes als Blockwartmentalität?
    Und Du hast völlig Recht. Indem die AfD zur politischen Willensbildung beiträgt trägt sie auch zur Freiheit bei. Gegner der Freiheit sind die "Antifa" die Autos anzünden.
    Im Grunde pflegen die etablierten Parteien und unsere Medien mittlerweile den kommunistischen Freiheitsbegriff. Freiheit innerhalb der Parteivorgabe. Nur dass der Mainstream aus Medien und Moralisten die Grenzen setzt. Für Demokraten ist das aber Unfreiheit.

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  8. Ich bin immer noch überrascht, über all die "Überzeugungstäter", die öffentlich für das "Gute" kämpfen und die "böse AfD" bekämpfen. Und die so tun, als ob eine neue "Machtergreifung" um die Ecke kommt.
    Und auch die Vehemenz, mit der sie die Demonstrationen von einigen zehntausend Menschen, bekämpfen, verstehe ich nicht ganz.
    Meine derzeitige Hypothese: Die haben keine große Ahnung, gefallen sich aber in der Rolle von "Widerstandskämpfern.
    Alternative Hypothese: Die Meinung des Auslands (von ähnlichen Menschen wie sie selbst) ist ihnen extrem wichtig. Und dort müssen sie sich für PEGIDA und die AfD rechtfertigen. Das macht sie dann extrem wütend.

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  9. @anonym

    ich habe einige ausländische Kollegen da kann man diese Themen offen diskutieren. Ich denke die projizieren nur ihre eigene Meinung aufs Ausland.
    Das Ausland hat keine so spießige Sicht auf uns Deutsche wie die Linken und die Grünen die permanent unser schönes Land mit tollen Menschen (auch die AfD Anhänger und die Pegidademonstranten gehören dazu) schlecht reden.
    Unser Pastor Gaukler hat sich mit seinem Spruch von Dunkeldeutschland als Oberspießer geoutet der Demokratie und politische Willensbildung nicht verstanden hat und fleissige Bürger beschimpft. Selbstverständlich stehen bei Pegidademonstrationen Dinge auf den Schildern die unterirdisch sind, allerdings wurden auf linken und grünen Demonstrationen in den 80iger Jahren Soldaten als Mörder diffamiert und Mördern wie Ho-Chi-Minh oder Che gehuldigt. Das wurde kommetrarlos toleriert. Noch heute nach 100 Jahren werden Kommunisten die zum Mord aufriefen gefeiert. Das ist eben alles von der Meinungsfreiheit gedeckt.

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  10. @Quentin

    Interessant ist, dass die AfD die klassischen Themen der sozialen Marktwirtschaft besetzen kann, ergänzt um ein Einwanderungsgesetz und die Leitkultur der CSU, weil es keine Partei gibt die sich da noch positioniert. Planwirtschaftlichen Maßnahmen und Umverteilung sowie Subventionsjägerei prägen die Debatte. Die FDP ist bedeutungslos, weil Ihr Klientel mittlerweile statt von liberaler Wirtschaftspolitik vom planwirtschaftlichen EEG profitiert. Von ihr werden deshalb keine Visionen ausgehen. Die CDU setzt mittlerweile wie alle etablierten Parteien auf staatlichen Dirigismus.

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    1. @ Günter

      Die ehemals Konservativen, hauptsächlich die CDU, aber auch die CSU, haben sich im Kulturkampf mit den 68ern geschlagen gegeben, haben Stück für Stück deren Vorstellungen übernommen. Das war ein schleichender Prozess, der nicht erst mit Merkel begann. Die AfD nimmt nun die aufgegebenen Positionen auf, und versucht sie neu zu formulieren. Das ist das Restaurative in ihrer Politik. Sie besinnt sich wieder auf das Eigentliche eines Volkes. Dagegen hatte ja Adorno angeschriebe, in seinem »Jargon der Eigentlichkeit«. Hier sehen wir aber, dass genau die Eigentlichkeit von den Linken missbraucht wurde, in dem sie unterstellten, die Vorstellungen der Konservativen von der Eigentlichkeit des Volkes, eigentlich nationalsozialistisch seinen. Dieses Adorno-Geschwurbel geistert nun wieder abgewandelt durch die Medien, wenn die sich im Kampf gegen die AfD nicht erblöden zu behaupten, eigentlich ist das was die AfD will nicht das was sie sie sagt, sondern eigentlich rassistisch oder faschistisch.

      Genau dies ist ja auch die Basis der Vorwürfe gegen Höcke oder Petry. Ich habe mir Höckes Äußerungen in Erfurt als Video angesehen und finde die Vorwürfe gegen ihn ziemlich lächerlich. Erst mit dem Hilfmittel der Eigentlichkeit nach Adorno, wird die Diffamierung wirklich. Höcke ist alles andere als dumm, der weiß genau was er tut, und das was er wie beschreibt, zumindest für konservative Denker, ganz klar eben als konservativ empfunden wird. Also nicht rassistisch oder nationalsozialistisch und dergleichen. Das wird ihm erst angedichtet, genauso wie es konservativen Politikern wie früher Strauß oder Dregger geschehen ist. Nach Vorstellungen der Linken waren das eigentlich Nazis.

      Diesen alten Fehdehandschuh über die Eigentlichkeit nimmt die AfD wieder auf und sieht sich gewissermaßen als Verteidiger der Identität, versucht der Selbstabschaffungskultur der Linken eine Selbsterhaltungskultur im konservativen Sinne zu propagieren.

      Dazu kommt natürlich jetzt etwas, ich zitiere aus dem Gedächtnis Marc Jongen: „Staatskunst muss sich an statistische Größen orientieren“, womit wir bei der sozialen Marktwirtschaft sind, die eine insgesamte Mehrung des Wohlstandes anstrebt, und nicht ein moralisierendes Wirtschaften wie Grüne und Linke es mit ihren Vorgaben eines grünen Wachstums oder des EEG tun. Sie sehen sich ebenso als „Stimme des Volkserhaltungswillens“. So was zu sagen, ist natürlich nach linkem Verständnis absolut unmöglich, die Unterstellungen was man damit eigentlich sagen möchte beginnen sofort.

      Dies alles ist aber den Menschen leid, sie wollen nicht immer etwas unterstellt bekommen, was nicht ist.

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  11. @Quentin

    Meines Erachtens haben in dem von Dir angeführten Kulturkampf die 68er auch ihre Vorstellungen aufgegeben. Die kämpften damals ja gerade auch für Freiheit und Pluralität in den Medien und der Politik. Was man aber beobachtet in der Klimadebatte oder der Flüchtlingskrise, dass in den Medien und der Politik statt Pluralität sich eine Mainstream-Meinung herausbildet.
    Bürger die anderer Meinung sind als diese Mainstreammeinung wie Pegidademonstranten, die AfD oder der Klimawandelpolitik skeptisch gegenüberstehende Wissenschaftler werden ausgegrenzt.
    Interessant ist da der Feedbackmechanismus zu beobachten. Journalisten die mitten im Mainstream berichten werden als kritisch gefeiert. Der Mainstream bemerkt seinen blinden Fleck nicht.
    So wie die 68iger sich nicht um die Mainstreammeinung geschert haben, so scheren sich auch die Pegidademonstranten oder AfD Politiker nicht um die Mainstreammeinung.
    Dem Mainstream nachlaufen kann jeder, aber in die Talkshows gehen und eine abweichende Meinung zum mainstream vertreten dazu gehört Mut.
    Gerade ist auch eine neue Studie in den Sozialwissenschaften erschienen die zeigt, dass je mehr Klimawissenschaftler in Deutschland in den Medien engagiert sind desto weniger sind sie geneigt über Unsicherheiten zu berichten und desto mehr bestätigen sie die öffentlichen Überzeugungen.
    Das ist der subtile Mechanismus wie der Mainstream-Bias funktioniert.

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    1. "Dem Mainstream nachlaufen kann jeder, aber in die Talkshows gehen und eine abweichende Meinung zum mainstream vertreten dazu gehört Mut."

      Es gehört Mut, um eine abweichende Meinung zu präsentieren? Mir fallen auf Anhieb hunderte Dinge ein, die wesentlich mehr Mut abverlangen. Manche haben einen Job, der ihnen eine Menge Mut abverlangt. Um nur ein Beispiel zu nennen, ein Polizist der draußen auf der Straße seinen Dienst tut und Konflikte lösen muss.

      Eine abweichende Meinung zu präsentieren ist in meinen Augen bei einem gesunden Selbstwertgefühl eine Selbstverständlichkeit. Man muss sich dafür wirklich nicht abfeiern lassen.

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  12. @ Hader,

    Für etwas Mut aufbringen, heißt ja nicht, dass dieser Mut die Spitze des Mutigen wäre. Denken Sie auch solche falschen Vergleiche? Oder benutzen Sie diese nur als rethorischen Trick?

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  13. @Quentin

    Lass gut sein. Das spricht nur der Neid.
    Man kann festhalten, dass es in der Bundesrepublik der 70iger und 80iger Jahre auch mutig war sich in linken und grünen Kreisen als Soldat oder Polizist zu outen. Da würde man schon mal als Mörder oder Bullenschwein bezeichnet. Auf Demonstrationen dieser Gruppen war diese Diffamierung immer dabei. Heutzutage ist das nicht mehr so ungestraft möglich, da sucht sich der feige Mainstream eben die AfD und ihre Anhänger.

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  14. @Quentin

    Interessant die Analyse Seehofers, dass wir zur Zeit einen Zustand haben in dem kein Recht und Ordnung herrschen, sondern das wir eine Herrschaft des Unrechtes haben.
    Die AfD und die CSU haben zur Zeit eine wichtige Funktion. Sie treten für unsere Freiheit und Demokratie ein.

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  15. @Quentin

    Hier ist ein interessanter Artikel wie sich die Mainstream-Mitläufer/Opportunisten über den Begriff Nazi definieren.

    Wer die AfD Anhänger als rechtsradikal oder Nazis bezeichnet, zeigt eigentlich nur, dass er ein ewiggestriger Mitläufer und Opportunist ist. Mit dieser Methode versucht der Mainstream die politischen Argumente der AfD zu bekämpfen.

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