Mittwoch, 24. September 2014

Umweltministerin Hendricks will Volksvermögen vernichten

„Bundesministerin Hendricks kündigte in New York an, dass Deutschland seine überschüssigen Emissionsrechten aus dem Kyoto-Protokoll löschen wolle. In dem Umfang, in dem Deutschland seine Kyoto-Verpflichtungen im Nicht-Emissionshandelsbereich nach EU-Recht übererfüllt hat, sollen die nicht benötigten Zertifikate nicht verkauft, sondern stattdessen sukzessive gelöscht werden.”
So jedenfalls wird dies auf der Seite des Bundesumweltamtes berichtet.

Hier noch zur Erinnerung was das Hendricks geschworen hat: „„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“

Hier die ganze Rede von Ministerin Hendicks vom 23.09.2014 in New York. Besonders Schmakerl:

Montag, 8. September 2014

Aus der Presse, kurz kommentiert (KW37/2014)


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Auflösungserscheinungen in der Klimawandelalarmistenfront
8. September 2014 um 14:59

Michael Odenwald ist beim Focus in der Vergangenheit nicht unbedingt durch eine besonders kritische Berichterstattung zum IPCC oder den alarmistischen Annahmen zum Klimawandel aufgefallen. Um so bemerkenswerter ist sein neuester Beitrag. Ausschnitt:

„Die neuen Studien dürften die Kontroverse um die Ursachen der globalen Erwärmung verschärfen. Denn sie relativieren die Rolle der Treibhausgase im Klimageschehen. Damit sind längst nicht alle Forscher einverstanden.“

Wenn schon Leute wie Odenwald so langsam skeptisch werden, kann das nur bedeuten, dass sich neue Narrative den Weg bahnen. Weg vom Katastrophenalarmismus. Damit wird aber auch der sogenannte Klimaschutz in der Bedeutung herabgestuft. Es brechen schlechte Zeiten für die Klimaretter an.


Mittwoch, 3. September 2014

Aus der Presse, kurz kommentiert (KW36/2014)


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Verhinderte Pädagogen als Journalisten
6. September 2014 um 19:23

Endlich spricht es mal eine Journalist aus dem öffentlich rechtlichen Rundfunk aus:
„Ich ärgere mich täglich über Journalisten, die ihren Beruf verfehlen. Indem sie mich nicht objektiv und ausgewogen informieren, sondern als Ideologen oder verhinderte Pädagogen unterwegs sind. Ständig muss ich Artikel lesen oder Sendungen verfolgen, in denen ich sehr viel über die politische Haltung und die Vorurteile des Journalisten erfahre, aber fast nichts über Fakten und Hintergründe.“
Dies sagte Alfred Schier vom Fernsehsender Phoenix im Tagesspiegel, und wer die Sendungen von Schier bei Phönix verfolgt, wie ich, kann sehen wie es auch anders geht. Für Informationen ist im TV, nicht nur im ÖR, fast nur noch Phönix zuständig, alle andern sind viel zu oft nur Spielwiese für verhinderte Pädagogen oder waschechte Ideologen. Beispielsweise hier und hier.


Donnerstag, 28. August 2014

Berlin, eine Erinnerung ohne Wowereit

Ich gebe zu, Berlin hat mich nie wirklich mitgerissen. Schon zu DDR-Zeiten bin ich lieber nach Prag gefahren, so manches Wochenende mit Rucksack und Schlafsack, weil Geld für Übernachtung wollte ich nicht ausgeben, auch weil nur eine sehr kleine Menge von DDR-Alugeld in Kronen umgetauscht werden durfte. Übernachtet wurde also in der Maisolova auf dem Dachboden eines Hauses, welches nie abgeschlossen war. Ob die Bewohner des Hauses irgendetwas davon mitbekamen weiß ich nicht, wir schlichen uns Nachts heimlich hoch, und Morgens, naja eher Mittags, wieder genauso heimlich hinaus. Das geräuschlose hochschleichen war allerdings ein kleines Problem, da es in Prag eine sehr lebendige Kneipenszene gab, entsprechend angeheitert, um nicht zu sagen besoffen, waren wir auch. Aber es ist immer gut gegangen, wir wurden nicht erwischt.

Ostberlin kannte ich natürlich auch, habe einige Wochen am Französischem Dom mitgearbeitet, doch obwohl ich umfangreiche Exkursionen in die nähere Umgebung des Gendarmenmarkt, der hieß damals »Platz der Akademie« unternommen hatte, so war der Blick vom Turm des Französischen Doms doch das Aufregendste in dieser Zeit, Westberlin schien zu greifen nahe und war doch so unendlich fern. Das war im Sommer 82 als Paul Simon und Art Garfunkel ein Konzert auf der Waldbühne in West-Berlin gaben.

Montag, 25. August 2014

Was bestimmt den Klimawandel-Diskurs?

Eva Horn schreibt in ihrem neuen Buch »Zukunft als Katastrophe«: „Diese Träume und Albträume eines entweder zahm gebändigten oder zerstörerisch entfesselten Klimas schlagen sich dann nicht nur in Romanen und Filmen nieder, sondern auch in sozialen und politischen Utopien, in Forschungsprojekten oder Architekturentwürfen.“

Werner Krauss dagegen, der von der Klimazwiebel, twitterte: Frei übersetzt ins Deutsche: „Der Klimadiskurs steckt in einer Monokultur des Denkens fest. Intellektuelles Ödland. Statistik im Übermaß. Nichts Neues unter der Sonne, wo sind die Ideen?“

Er meint also, der Klimadiskurs wird von Zahlen beherrscht. Statistiken bestimmen das Denken und intellektuell sei da nichts zu holen. In anderen Worten, Buchhaltermentalitäten bestimmen den Disput. Zahlen hier, Zahlen dort, eine Beschreibung dessen was geschieht findet nicht statt.

Ganz anders sieht dies Sergi Pàmies in seiner »poetische Wahrheit«: „Der Klimawandel ist ein literarisches Genre. Seine Dekadenz wird auf internationalen Foren diskutiert, und die Nachrichten, die von ihm handeln, vermitteln den Eindruck, dass er in der Katastrophe enden wird. Genauso wie die Novelle. Genauso wie die Literatur insgesamt. Genauso wie fast alle Sprachen, in denen die Novellen im Besonderen und die Literatur im Allgemeinen verfasst werden.“

Sonntag, 24. August 2014

Deutsches Blut

„Wohin möchten Sie, Sir?“ fragte mich der Taxifahrer im Hafen von Cebu/City, einer Millionenstadt ziemlich in der Mitte des aus tausenden Inseln bestehenden philippinischen Archipels. „Carbon Market“ antworte ich, obwohl ich eigentlich weiter wollte. So war denn auch meine Zielangabe dem Taxifahrer zu ungenau. „Wohin am Carbon Market?“, die Frage war berechtigt, so klein ist der nämlich nicht. „Dort wo ich ein Tricycle nehmen kann, ich muss nach Ermita.“ Stille folgte, der Taxifahrer sah mich von der Seite an. „Ich fahre nicht nach Ermita.“ Das wusste ich, der Stadtteil Ermita in Cebu/City ist eine No-go-Area für Fremde, für Ausländer sowieso. Kein Taxi, kein Jeepney, kein Bus geht da hinein. „Ich habe dort eine Verabredung, muss dahin, sie brauchen mich nur am Carbon Market absetzen“. Wieder wurde ich gemustert, der Fahrer meinte wohl anfangs, ich sei gewöhnlicher Tourist und wollte mich warnen, er konnte nicht wissen, dass Verwandte meiner Frau dort lebten und ich eine Cousine von ihr abholen musste, die bei uns als Kindermädchen und Haushelfer arbeiten wollte. „Aus welchem Land kommen Sie?“ „Deutschland,“ antwortete ich. Ein kurzes Lächeln im Gesicht des Fahrers. „Deswegen!“ Diese Antwort verstörte mich, mir war nicht klar wieso meine Herkunft hier irgend etwas erklären würde. „Warum deswegen?” wollte ich wissen. „Ich weiß, Deutsche haben starkes Blut. (I know, Germans have strong blood).”

Damit ist die Geschichte auch schon erzählt, mich ließen aber die Äußerungen des Taxifahrers nicht mehr in Ruhe.

Donnerstag, 21. August 2014

Antihumanistisches Nichtstun

Immer wieder hört man Stimmen, die behaupten, dass der IS (Islamischer Staat) oder sonstige islamische Terrororganisationen, doch eigentlich erst durch den Westen entstanden sei. Vor allem durch die Intervention des Westens im Irak, wie es kürzlich Brendan O‘Neill⁽¹⁾ in einem besonders peinlichen Artikel in Novo-Argumente darstellte. Vielleicht hat der Westen eine Radikalisierung bewirkt, vielleicht auch nicht. Was genau die Ursachen sind, warum wir nun mit einem derartigem Terror zu tun haben, wird noch Gegenstand langer Diskussionen sein und wahrscheinlich nie ganz geklärt werden können, so dass sich in hundert Jahren die Historiker darüber streiten können. Nun haben wir die Situation so wie sie ist, eine barbarische Terrorgruppe schickt sich an der ganzen Welt den Krieg zu erklären, massakriert und terrorisiert, nicht nur vor Ort. Warum und wie dies passieren konnte, sind Fragen die im Moment in den Hintergrund treten müssen, weil die Situation akut ist. Was können wir jetzt tun um dieses Morden zu beenden, diese Frage muss schleunigst geklärt werden, und dann muss genau so schnell gehandelt werden. In klaren Worten heißt dies: IS und Helfershelfer militärisch besiegen, ihre Macht brechen, sie entwaffnen. Eine Befriedung kann nur eintreten nach einer totalen Niederlage und Vernichtung des IS. Alles andere ist Wunschdenken.

Es gibt historische Beispiele die zeigen warum dies so ist.