Donnerstag, 16. Oktober 2014

Aus der Presse, kurz kommentiert (KW42/2014)


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Entspanntes Köpfen
16. Oktober 2014 um 10:39

Vice berichtet, dass dieses Jahr bereits mindestens 59 Menschen in Saudi-Arabien geköpft wurden. Nicht von Terroristen, sondern nach ganz ordentlichen islamischen Recht. Letzten Monat waren es allein 8 denen der Kopf abgeschlagen wurde; unter anderen wegen solcher Vergehen wie »Abfall von Glauben, Ehebruch und Zauberei«. In einem Fall wurden 4 Mitglieder einer Familie exekutiert, weil sie eine größere Menge Haschisch bekommen hatte.

Während sich die islamische Welt noch ein wenig für die Verbrechen des IS empört, wobei nicht klar ist ob diese Distanzierung möglicherweise nur erfolgt, um davon abzulenken dass man eigentlich nichts gegen das Töten hat, wenn es denn so im Koran legitimiert ist, so wird man Stimmen aus den islamischen Gemeinden hierzulande mit der Lupe suchen, die die "Rechtsprechung" in Saudi-Arabien geißeln und sich distanzieren. Passend dazu die Stellungnahme von Ruud Koopmans, der in einem Beitrag in der ZDF-Sendung nano meinte, daß eine Mehrzahl der Muslime religiöse Gesetze wichtiger sind, als die Gesetze des Landes in dem sie leben. Koopmans Studie erfuhr Reaktionen aus vielen Teilen der Welt, nur aus Deutschland nicht, hier würden sich weder Medien noch Politik dafür interessieren, berichtet auch blu-news.

Nun, wenigstens in Saudi-Arabien müssen sich die Muslime keine Sorgen machen, dass religiöse und Gesetze im Widerspruch mit den staatlichen stehen. Da köpft es sich doch ganz entspannt.


Mittwoch, 15. Oktober 2014

Energiepreise im Vergleich

Gerade eben wurde vermeldet, dass die EEG Umlage um 0,07 Cent fällt, auf 6,14 Cent. Damit ist diese Umlage allein schon fast so hoch, wie der Strompreis in Dallas/Texas insgesamt (ca. 7 Eurocent pro KW/h). Und beim Sprit sieht es nicht anders aus. Die AAA (the American Automobile Association, Inc.) vermeldet, dass der Durchschnittspreis für eine Gallone 3,18 USDoller pro Gallone beträgt. Mit Tendenz nach unten. Dies entspricht rund 67 Eurocent pro Liter Sprit.

Die Energiepreise für Endverbraucher betragen somit in den USA rund ein Viertel bis ein Drittel der Preise in Deutschland.

Freitag, 3. Oktober 2014

Die Sultansüchtige

Junge Frauen, manchmal halbe Kinder noch, konvertieren zum Islam und machen sich auf den Weg um echten Männern, also den Kämpfern des IS, zu Diensten zu sein. Eine Text aus Elias Canettis »Der Ohrenzeuge« könnte Erklärungen liefern:
Die Sultansüchtige leidet unter dem Verschwinden der Harems. Das waren noch Männer, die von Frauen was verstanden, die sich mit ewig derselben nicht zufriedengaben. Die trauten sich etwas zu, die hatten Feuer im Blut, die sperrten sich nicht ab für ihren Beruf, die waren nicht von ihrem Erwerbstrieb ganz besessen. Man sehe sich doch diese Herren an, die müde von ihrem Geschäft in ihre Einehe nach Hause kehren. Diese Gleichgültigkeit! Diese Langeweile! Diese erbärmliche Ruhe! Es ist als ob Frauen gar nichts wären, Köchinnen und Mütter. Jede Dienerin, jede Pflegerin könnte an ihre Stelle treten. Was Wunder, daß Frauen denaturieren und gar nicht mehr wissen, wozu sie da sind. Manche entblöden sich nicht, in die Arbeit zu gehen und selbst so zu leben wie ihre Männer: Geschäfte machen, fühllos und wichtig und kalt zu werden, abends ebenso müde nach Hause zu kommen; so auszusehen wie ein Mann, seine Hosen zu tragen, seine Sprache zu reden und sich damit zufrieden zu geben, daß sie sich gegen Männer draußen statt gegen Frauen zu Hause zu behaupten haben.

Mittwoch, 24. September 2014

Umweltministerin Hendricks will Volksvermögen vernichten

„Bundesministerin Hendricks kündigte in New York an, dass Deutschland seine überschüssigen Emissionsrechten aus dem Kyoto-Protokoll löschen wolle. In dem Umfang, in dem Deutschland seine Kyoto-Verpflichtungen im Nicht-Emissionshandelsbereich nach EU-Recht übererfüllt hat, sollen die nicht benötigten Zertifikate nicht verkauft, sondern stattdessen sukzessive gelöscht werden.”
So jedenfalls wird dies auf der Seite des Bundesumweltamtes berichtet.

Hier noch zur Erinnerung was das Hendricks geschworen hat: „„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“

Hier die ganze Rede von Ministerin Hendicks vom 23.09.2014 in New York. Besonders Schmakerl:

Montag, 8. September 2014

Aus der Presse, kurz kommentiert (KW37/2014)


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Auflösungserscheinungen in der Klimawandelalarmistenfront
8. September 2014 um 14:59

Michael Odenwald ist beim Focus in der Vergangenheit nicht unbedingt durch eine besonders kritische Berichterstattung zum IPCC oder den alarmistischen Annahmen zum Klimawandel aufgefallen. Um so bemerkenswerter ist sein neuester Beitrag. Ausschnitt:

„Die neuen Studien dürften die Kontroverse um die Ursachen der globalen Erwärmung verschärfen. Denn sie relativieren die Rolle der Treibhausgase im Klimageschehen. Damit sind längst nicht alle Forscher einverstanden.“

Wenn schon Leute wie Odenwald so langsam skeptisch werden, kann das nur bedeuten, dass sich neue Narrative den Weg bahnen. Weg vom Katastrophenalarmismus. Damit wird aber auch der sogenannte Klimaschutz in der Bedeutung herabgestuft. Es brechen schlechte Zeiten für die Klimaretter an.


Mittwoch, 3. September 2014

Aus der Presse, kurz kommentiert (KW36/2014)


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Verhinderte Pädagogen als Journalisten
6. September 2014 um 19:23

Endlich spricht es mal eine Journalist aus dem öffentlich rechtlichen Rundfunk aus:
„Ich ärgere mich täglich über Journalisten, die ihren Beruf verfehlen. Indem sie mich nicht objektiv und ausgewogen informieren, sondern als Ideologen oder verhinderte Pädagogen unterwegs sind. Ständig muss ich Artikel lesen oder Sendungen verfolgen, in denen ich sehr viel über die politische Haltung und die Vorurteile des Journalisten erfahre, aber fast nichts über Fakten und Hintergründe.“
Dies sagte Alfred Schier vom Fernsehsender Phoenix im Tagesspiegel, und wer die Sendungen von Schier bei Phönix verfolgt, wie ich, kann sehen wie es auch anders geht. Für Informationen ist im TV, nicht nur im ÖR, fast nur noch Phönix zuständig, alle andern sind viel zu oft nur Spielwiese für verhinderte Pädagogen oder waschechte Ideologen. Beispielsweise hier und hier.


Donnerstag, 28. August 2014

Berlin, eine Erinnerung ohne Wowereit

Ich gebe zu, Berlin hat mich nie wirklich mitgerissen. Schon zu DDR-Zeiten bin ich lieber nach Prag gefahren, so manches Wochenende mit Rucksack und Schlafsack, weil Geld für Übernachtung wollte ich nicht ausgeben, auch weil nur eine sehr kleine Menge von DDR-Alugeld in Kronen umgetauscht werden durfte. Übernachtet wurde also in der Maisolova auf dem Dachboden eines Hauses, welches nie abgeschlossen war. Ob die Bewohner des Hauses irgendetwas davon mitbekamen weiß ich nicht, wir schlichen uns Nachts heimlich hoch, und Morgens, naja eher Mittags, wieder genauso heimlich hinaus. Das geräuschlose hochschleichen war allerdings ein kleines Problem, da es in Prag eine sehr lebendige Kneipenszene gab, entsprechend angeheitert, um nicht zu sagen besoffen, waren wir auch. Aber es ist immer gut gegangen, wir wurden nicht erwischt.

Ostberlin kannte ich natürlich auch, habe einige Wochen am Französischem Dom mitgearbeitet, doch obwohl ich umfangreiche Exkursionen in die nähere Umgebung des Gendarmenmarkt, der hieß damals »Platz der Akademie« unternommen hatte, so war der Blick vom Turm des Französischen Doms doch das Aufregendste in dieser Zeit, Westberlin schien zu greifen nahe und war doch so unendlich fern. Das war im Sommer 82 als Paul Simon und Art Garfunkel ein Konzert auf der Waldbühne in West-Berlin gaben.